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Ein Treffen von Gauchos und Tangueros

ARGENTINISCHE KULTUR HAUTNAH

In Deutschland leben viele exzellente Musiker und Tänzer aus Argentinien.
In La Dersentina können sie sich wie zu Hause fühlen. Genuss pur beim Festival.

Wer Argentinien hört, denkt zunächst an Tango. Doch Tango ist in erster Linie Musik und Tanz aus Buenos Aires. Die Tangueros haben eine ganz spezielle Kultur – sie tanzen in sogenannten Milongas, sie üben die Schritte in Prácticas, sie kleiden sich fein und haben sogar eine eigene Sprache, das Lunfardo.

Dem gegenüber steht die Kultur der Gauchos, der Menschen aus dem Landesinnern. Auch sie wird in Argentinien alltäglich gelebt. Da geht der Mate reihum, ein Tee, der aus einer kleinen Kalebasse mit Silberhalm getrunken wird, während das Fleisch auf den Grill gelegt wird. Da werden die Gitarren raus geholt und vielstimmig gesungen. Und das über viele Stunden. Und wenn dann die Nacht kommt, tanzen die Leute fröhliche Chacarera, sinnliche Zamba und viele andere, hier eher unbekannte Tänze. Dann beginnt die Peña, ein Treffen, bei dem jeder Musiker sein Bestes gibt und alle zum Tanz einläd.

Und egal ob Tangueros oder Gauchos – die Lust an gutem Essen eint sie alle. Dafür deckt ein argentinischer Chefkoch den Tisch mit Empanadas, Húmita, Bife, Chorrizo und anderen Leckereien. So können sich Argentinier in La Dersentina wie zu Hause fühlen, während alle anderen an ihrer reichen Kultur teilhaben, ob als Zuschauer oder Zuhörer, ob bei Kursen oder auf der Tanzfläche.